Lutherische Kirchenmission

Bleckmarer Mission

Zu Besuch bei der Lutherischen Stunde

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„Es ist sehr schön in Deutschland. Aber mir wäre es hier auf Dauer zu kalt“ sagt Vincent Cane aus Madedeni, Kwa-Zulu, Südafrika. „Ich weiß niicht, vielleicht gewöhnt man sich ja auch an den Nebel!“ meint Vusi Dirang Bojane aus Dobsonville, Soweto, Südafrika. Die beiden sonnenverwöhnten Vikare sind in bereits seit Ende Oktober in Deutschland unterwegs, lernen hier Land und Leute kennen. Nach einer Stippvisite in Tarmstedt vor zwei Wochen sind sie jetzt in Sottrum. Dort ist die Medienmissionsarbeit der „Lutherischen Stunde“ beheimatet. „Mein erstes Interview! Bestimmt werde ich nun ein Superstar!“ lacht Vincent Cane nach einer Aufnahme eines Liedes auf IsiZulu, seiner Muttersprache, für eine Radiosendung, die zu Weihnachten ausgestrahlt wird. Aber was bringt die beiden Südafrikaner nach Sottrum? Sie sind zu Besuch in Gemeinden der Selbständigen Evangelisch-Lutherischen Kirche und deren kirchlichen Werke. Begleitet werden sie teilweise von Markus Nietzke, einem gebürtigen Südafrikaner, der als Missionsdirektor der Lutherischen Kirchenmission die Reise in Deutschland organisiert hat. „Ich finde das riesig! Die beiden Vikare (also Pastoren in Ausbildung) lernen so ihre Partnerkirche in Deutschland ganz hautnah kennen. Dazu gehört natürlich auch ein Besuch wie in Sottrum, Tarmstedt oder Bergen-Bleckmar, wo die beiden ihr Standquartier eingerichtet haben.

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Das die beiden hier sind, liegt daran, daß Kirchengemeinden der SELK ein Missionswerk unterstützen, das seit 1892 Kontakte nach Südafrika hat und auf Dialog und Partnerschaft setzt.“ Gut zehn Wochen sind sie in Deutschland. Sie lernen Deutsch, lernen neue Menschen kennen und besuchen interessante Orte: Wittenberg, Ulm, Hamburg, Berlin standen schon auf dem Programm. „Uns beeindruckt sehr, wie sich Menschen hier für ihre Interessen einsetzen“ bemerkt Vincent Cane, „der Einsatz für solche Vereine wie die Lutherische Stunde oder auch die Lutherische Kirchenmission zeigt uns, wie Leben in der Kirche und Kirchengemeinde gestaltet wird. Auch wenn es offenbar hauptsächlich ältere Menschen sind.“ Und was sie nach Südafrika mitnehmen? „Ich glaube, jetzt habe ich schon fast 200 Photos gemacht und noch mehr gute Erinnerungen“ meint Dirang Bojane. „Aber noch fahren wir nicht weg. Sittensen, Stuttgart, Frankurt und Heidelberg stehen noch auf unserm Programm.“ Da werden es wohl mehr als 200 Photos werden.

2 Antworten

  1. Friedrich jun.

    Hi Vincent,

    I like it, too.

    I’m the guy, you have talked with in Gifhorn at the synode about my Tour through South Africa at February 2004.

    Best greetings to Axel Wittenberg & Dr. W. Weber in Pretoria!

    …und nun in deutsch weiter:
    Unser Propst em. Manfred Weingarten (mein ehem. Gemeindepastor) in der Mitte – für ihn dürfte der Platz am Mikro ja ein alter Bekannter sein (man denke nur an die verschiedenen Radio-Andachtsreihen, die er beim NDR gehalten hat)…

    Beste Grüße von der Weser
    Friedrich

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