Lutherische Kirchenmission

Bleckmarer Mission

Symposium am Lutheran Theological Seminary in Tshwane

 

Konsequenzen der Auslegung des Ersten Gebots in Afrika
Lutherisch-Reformiertes Symposium in Pretoria

Zu einem Symposium am Lutherischen Theologischen Seminar in Tshwane (Pretoria), Südafrika am 24. August 2007 ist an diesem Wochenende eingeladen worden. Zwischen 9.00 Uhr und 14.00 Uhr werden P. Heinrich Voges (ehemaliger Leiter des Luth. Theologischen Seminars in Marang) und Prof. Natie van Wyk am 24.8.2007 in den Räumen des LTS referieren. Voges wird in seinem Referat ethische Konsequenzen im afrikanischen Kontext in der Auslegung des Ersten Gebots aufzeigen, Van Wyk spürt in seinem Referat dogmatischen Konsequenzen in der Auslegung des Ersten Gebots im afrikanischen Kontext nach.

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Das Symposium findet im Rahmen des am 24. Juli 2007 beginnenden Semesters am Seminar in Pretoria statt. Anmeldungen nimmt der Rektor des Seminars in Pretoria entgegen (LTSinTshwane@telkomsa.net)

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In seiner Einladung zum Symposium betont Natie van Wyk dieses Zusammenkommen konfessionell-geprägter reformierter und konfessionell-lutherischer Theologen als sinnvoll und „belangrike ekumeniese geleentheid“, zu Deutsch: als wichtiges ökumenisches Treffen. „Als reformierte Theologen haben wir lutherischer Theologie schon immer eine große Wertschätzung entgegengebracht“ führt er weiter in der Einladung aus. Nicht zuletzt deswegen wird der Unterricht am reformierten Seminar in Hammanskraal (bei Pretoria) zugunsten des Symposiums ausfallen. Am Lutherischen Theologischen Seminar studieren junge Männer aus Südafrika, Botswana und Uganda. Die Arbeit am Seminar wird in besonderer Weise durch die Lutherische Kirchenmission und durch Zuwendungen aus der SELK, aus Südafrika und aus den USA gefördert.

Juni-Afrika 010 v.Wyk & M. Nietzke

 

„Die Auslegung des Ersten Gebots im afrikanischen Kontext hat in der Lutherischen Kirchenmission in Südafrika schon einmal eine Rolle gespielt“ erinnert Missionsdirektor Markus Nietzke. „Missionar Gottfried Stallmann eröffnete eine Diskussion über die Auslegung des Gebots in Bezug auf den Ahnendienst, der traditionellerweise für Zulus oder Tswanas selbstverständlich war und in der Missionsarbeit bedacht werden musste.“

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