Lutherische Kirchenmission

Bleckmarer Mission

Mosambik: Große Resonanz auf Spendenaufruf für Zyklon-Opfer – Hilfsgüter können verteilt werden

Ein Lastwagen voll Hilfsgüter erreicht eine abgelegene Gemeinde.

7. Mai 2019 – lkm – Mit großer Dankbarkeit sehen LKM und Diakonie das bisherige Ergebnis des am 22. März März gestarteten Spendenaufrufes für die betroffenen Menschen in Mosambik: Wie Diakoniedirektorin Barbara Hauschild (Dortmund) mitteilte, waren bis einschließlich April bereits 68.000 Euro auf dem Konto von „Diakonie Katastrophenhilfe“ eingegangen. Diese Mittel werden zurzeit je nach aktuell angemeldetem Bedarf nach Mosambik weitergeleitet. Missionar Carlos Walter Winterle koordiniert die Vergabe der Gelder in enger Absprache mit den Verantwortlichen der LKM-Partnerkirche, der Igreja Cristã da Concórdia em Moçambique (Christliche Concordia-Kirche Mosambik | ICCM) und den direkt Betroffenen vor Ort in Mosambik. Auch aus den USA und Brasilien waren 31.500 Dollar als Soforthilfe eingegangen, dazu 28.000 Rand aus Südafrika.

Missionar Winterle teilte am 29. April mit, was mit diesen Spenden bereits getan werden konnte:

„3.474 Menschen wurde geholfen. 17.800 kg Reis wurden verteilt. 3.560 Liter Speiseöl wurden verteilt, + Bohnen, Salz, schwarzer Kunststoff (Plane), Arzneimittel, Mittel zur Wasseraufbereitung und medizinische Hilfe.“

Speiseöl zum Kochen, Bohnen, Saatgut … Hilfslieferungen erreichen die Menschen in den betroffenen Gebieten.

Mit den 7.000 Dollar, die noch auf dem Konto der Kirche in Mosambik vorhanden waren, sollte zunächst Gemeinden geholfen werden, die bisher noch nicht von Hilfe erreicht werden konnten.

Die Spenden, die von der LKM und der Diakonie Katastropenhilfe gesammelt wurden, werden nun eingesetzt, um weitere Hilfe zu leisten. „Die Menschen werden noch einige Monate oder länger Hilfe benötigen, bis sie eine neue Ernte haben – wenn sie aufgrund des starken Regens, der immer noch viele Gebiete überschwemmt, rechtzeitig säen und pflanzen können.“, schreibt Missionar Winterle.

Zwei Videos geben einen Eindruck von der Verteilung von Hilfsgütern bei den Kirchen von zwei Gemeinden auf dem Land:

 

 

In Sena am Sambesi, wo das Theologische Ausbildungszentrum seinen Standort hat, wird voraussichtlich zu Ende Mai eine Wasserversorgung fertiggestellt werden können. Das sollte schon früher geschehen, verzögerte sich aber wegen der Übeschwemmungen und des Zyklons. Missionar Winterle berichtet, „dass der Rohrleitungsbau abgeschlossen ist, vom Fluss bis zum Gestell des Wasserspeichers und vom Speicher bis zur Gemeinde. Jetzt fehlt nur noch die Fertigstellung des Bauwerks für den Einbau des Wasserbehälters und die Fertigstellung des kleinen Hauses, das die Motorpumpe schützt.
Dann werden wir die Anschlüsse installieren und das ganze Rohrleitungssystem erproben, das Wasser aufbereiten und die Rohrleitung zum Wohle der Gemeinde Tchola und des Theologischen Ausbildungszentrums (Pousada Luterana) einweihen.“

Wasserpumpe (unten), Wasserspeicher und Rohrleitungen beim Transport nach Sena

 

In Beira konnte die Gemeinde bereits die kleine Kapelle am Gemeindehaus wieder aufbauen, die beim Zyklon völlig zerstört worden war. Sie bekamen einige gebrauchte Bleche von einem Krankenhaus in der Gegend, und auch etwas Holz. Nun wartet noch das Gemeindehaus auf ein neues Dach, damit der Evangelist Chadreck und seine Familie dort wieder wohnen können:

In der neu errichteten kleinen Kapelle feiert die Gemeinde wieder ihre Gottesdienste.

 

Nun fehlt noch ein Dach für das Haus.

 

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