Lutherische Kirchenmission

Bleckmarer Mission

Mediengestaltung unter die Lupe genommen. Besuch in Groß Oesingen

„Is it not Thursday tomorrow?“ sprich, ist morgen doch nicht erst Donnerstag? fragt Vikar Cane im Auto zwischen Steinhorst und Eldingen. Missionsdirektor Markus Nietzke hat die beiden Vikare aus Südafrika mit im Auto und spricht bereits über die nächsten Termine am Wochendende in Leipzig, Wittenberg und Bleckmar. Wie es in Oesingen war? „Super. Prima!“ Diese deutschen Worte kommen schon wie selbstverständlich über die afrikanischen Lippen. Zwei weitere erlebnisreiche Tage liegen hinter den Vikaren. Eine ausführliche Führung durch das Druckhaus Harms, eine detaillierte Beschreibung, wie es von einer gelieferten PDF-Dateivorlage zum gehefteten und gedruckten Heft kommt, bestimmte den Mittwoch. Abends kam es zur Begegnung mit Gemeindegliedern aus der Immanuelsgemeinde (SELK) Groß Oesingen, unter ihnen auch Prof. Dr. H. Günther (Lutterloh). Brant Klawitter, Praktikant der Gemeinde freute sich, einen Abend lang nur Englisch zu sprechen, die Begegnung des Nordamerikaners und der beiden Südafrikaner hat allen dreien sichtlich Spaß gemacht.

Eine besonders lustig empfundene Tandemfahrt führt zu neuen Erkenntnissen: „Hier muß klar sein, wer das Steuer in der Hand hat!“ Teamarbeit erleichtert ungemein, wenn klar ist, wohin die Fahrt geht. Im Kinderunterricht und Konfirmandenkurs der Immanuelgemeinde wurde am Nachmittag deutlich, das Mission nie Einbahnverkehr ist. Anstelle eines sonst eher üblichen Missionsvortrag eines von der LKM ausgesandten Missionars berichteten hier einmal hautnah Christen aus dem Land, mit dem die Oesinger Gemeinde über viele Jahrzenhnte verbunden war: Südafrika. Manch „Oesinger“ war im Laufe der Zeit in die Mission gegangen, als Missionar, als Missionarsbraut oder als ehemaliger Vikar der Gemeinde: Amerika, Australien, Neuseeland, Gifhorn, Döbbrick und immer wieder Südafrika.
2007-November 008

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