Lutherische Kirchenmission

Bleckmarer Mission

Interview mit C. Willkomm: Erfahrungen in Südafrika

Interview mit Christina Willkomm über ihre Reiseeindrücke in Südafrika. Christina war im Auftrag der LKM am Seminar in Tshwane und unterrichtete dort zum Thema “Öffentlichkeitsarbeit”. Ihre Unterrichteinheit war gegliedert in:

  • Understanding fundamental ways of Communication
    • The function of Design
    • Cultivating your design sense
    • Design Analysis
  • Elements of Design
    • Basic Knowledge of Color and Form
    • The Functon of Typography
    • Layout
  • The Printing Process
    • File Formats (TIFF, JPEG, PDF, etc.)
    • CMYK and RGB
    • Bleed, Crop marks, etc.

MD Nietzke: Du warst knapp drei Wochen in Südafrika: wie kam das zustande?

CW: Martin Benhöfer, mit dem ich mich schon des öfteren über gestalterische Fragen unterhalten habe, sprach mich Anfang des Jahres an, ob ich mir vorstellen könnte eine Unterrichtseinheit in Südafrika zu halten.

MD Nietzke: Fortbildungseinheit am Seminar: Was bedeutete das konkret?

CW: Zunächst einmal ging es darum den Studenten ein grundsätzliches Verständnis für moderne Kommunikationswege zu vermitteln und ihnen im zweiten Schritt Gestaltungsgrundlagen beizubringen, die es ihnen ermöglichen ansprechende Druckerzeugnisse zu gestalten. Nachdem wir uns über die Aufgaben von Gestaltung/ Design klar geworden sind, haben wir begonnen vorhandenes Material zu analysieren um den eigenen Sinn für Gestaltung zu schulen. Anhand von Übungen mit Farben, Schriften und Bildern haben die Studenten dann gelernt, Text und dessen Inhalt visuell zu unterstützen.

MD Nietzke: Land und Leute in Südafrika: Welche Eindrücke begeistern Dich? Was bringst Du an Erfahrungen mit “nach Hause”?

CW: Ich hatte das große Glück während des Rugby WM-Finales, in dem sich England und Südafrika als Finalisten gegenüberstanden, im Land zu sein. Rugby hat in Südafrika sicher noch einen etwas höheren Stellenwert als Fußball und dem entsprechend groß war die Aufregung im Vorfeld des Spiels und dann natürlich die Freude nach dem Sieg. Es war schön zu sehen, wie die Leute unabhängig von ihrer Hautfarbe hinter ihrem Team standen und den Sieg gemeinsam gefeiert haben – was hier noch längst keine Selbstverständlichkeit zu sein scheint.

MD Nietzke: Vielen Dank, Christina!

Antworten