Lutherische Kirchenmission

Bleckmarer Mission

Ein Pflaster für Bleckmar

Nein, kein Heftpflaster, sondern Betonsteinpflaster. Obwohl es lange Zeit so aussah, als klaffe im Grundstück der Mission in Bleckmar eine große Wunde, auf die ein Pflaster geklebt werden müsse… Zwei Wochen lang wurde nun Erde und Gras abgetragen, ein wenig Gestrüpp beseitigt, Mineralgemisch aufgefahren, alles planiert, Kantensteine gesetzt und Pflastersteine verlegt. Jetzt werden die Randbereiche wieder mit Erde verfüllt, Rasensaat ausgebracht und die vorgesehene Buchenhecke eingepflanzt: Das Missionsgelände bekommt eine neue Zufahrt, da die bisherige Zufahrt nach dem Verkauf des Nachbargrundstücks nicht mehr zur Verfügung steht. Zum Glück ist Bleckmar in diesem Jahr in das Dorferneuerungsprogramm aufgenommen worden, von dem nun auch die LKM profitiert: Das Land Niedersachsen gibt für die Zufahrt einen Zuschuss von 30% der Baukosten. Dafür mussten allerlei Vorschriften beachtet werden (unter anderem „gerumpeltes Betonsteinpflaster in drei verschiedenen Brauntönen im Verhältnis 60:30:10%“). An der Straßenseite wurde sogar traditionelles Kopfsteinpflaster verlegt, um den dörflichen Charakter zu unterstreichen. Vor dem Wochenende soll alles fertig sein, und zum Missionsfest können die Besucher über die neue Zufahrt zum Festplatz schreiten.

Außerdem wurde gleich eine Fläche für einen Carport angelegt. Der wird in den nächsten Wochen errichtet. Denn im letzten Winter sprangen die Missions-Dieselfahrzeuge manchmal nur durch sehr gutes Zureden an, weil sie im Freien geparkt waren …

(Text: Martin Benhöfer, Fotos: Anette Lange, Martin Benhöfer)

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