Lutherische Kirchenmission

Bleckmarer Mission

Bilanztreffen mit Ergebniss-Sicherung in Cottbus-Döbbrick.

Bilanztreffen mit Ergebnissicherung in Cottbus-Döbbrick.
Thema: Mission in Döbbrick nach sechs Jahren.

7.11.2007. Zu einem Gespräch in konstruktiver Atmosphäre kamen am Dienstag in Cottbus-Döbbrick Missionar Holger Thomas, Pfarrer Hinrich Müller, zwei Vertreterinnen des Kirchenvorstands, Superintendent Michael Voigt und Missionsdirektor Markus Nietzke zusammen. Das Bilanztreffen ist zu Beginn der missionarischen Arbeit in Döbbrick gemeinsam verabredet worden und findet jährlich im Herbst statt. Verschiedene Facetten der missionarischen Arbeit wurden im Gespräch beleuchtet: Glaubenskurse für Erwachsene, Lektorenschulungen und der Einsatz von Lektoren im Gottesdienst so wie die erfolgreiche Arbeit mit Eltern und Kindern und die Möglichkeit, den „reichen Segen“, wie Missionsdirektor Nietzke formulierte, „mit den anderen Gemeinden im Pfarrbezirk zu teilen“. Weitere Themen solcher treffen sind naturgemäß die Frage nach vorhandenen Strukturen und Finanzen.

Eine Anregung, was unter dem Wort „Selbständigkeit“ einer Gemeinde verstanden wird, soll bis zum nächsten Treffen ausführlicher diskutiert werden: Gemeinde, Pfarrbezirk, Kirchenbezirk und die Missionsleitung der Lutherischen Kirchenmission nehmen sich das gemeinsam vor. Die Petrusgemeinde Döbbrick beteiligt sich auch finanziell an den Herausforderungen der Kirche und Mission. Dieser Kurs unter positiven Vorzeichen soll weiter gefahren werden.

Am Nachmittag kam es dann zu einer intensiven Begegnung zwischen den beiden Vikaren aus Südafrika und Missionar Holger Thomas. Holger Thomas weiß interessant aus seiner missionarischen Arbeit zu erzählen, Begriffe wie „Konvivenz“, „Wort Gottes“ und „diakonisches Handeln der Kirche“ prägten die Gesprächsrunde. Die südafrikanischen Vikare stellten fest, daß es gemeinsame Herausforderungen für die Kirche in Deutschland und Südafrika gibt, trotz unterschiedlicher Kontexte. Dazu gehört ein Engagement der Kirche für die Gesellschaft insgesamt und ein aktives Zugehen auf die Nachbarschaft einer Kirchengemeinde.

IMAGE 118

Am Abend reisten die Vikare auf dem Rückweg nach Bleckmar über Berlin. Ziele einer kurzen Stippvisite waren das Kanzleramt, der Reichstag, das Brandenburger Tor, ein Spaziergang „Unter den Linden“, die Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche aber auch der „Bahnhof Zoo“.

Antworten