Lutherische Kirchenmission

Bleckmarer Mission

Afrikaans bleibt aktuell

Staatssekretär Timmermans aus den Niederlanden ist der Meinung, Afrikaans ist eine nicht zu unterschätzende Sprache. Das sagte er am Mittwoch in einem Gespräch mit dem südafrikanischen Kulturminister Pallo Jordan. Afrikaans ist dem Niederländischen sehr ähnlich.

Die Niederlande wollen ihre Zusammenarbeit auf kulturellem Gebiet verstärken, nicht zuletzt deswegen, weil von der Küste Südafrikas einige untergegangene Schiffe der “Vereenigde Oost-Indiese Companjie” (V.O.C.) liegen und noch nicht kartografiert wind. Aber auch in der alternativen Energieversorgung soll es eine Zusammenarbeit geben, besonders, was die Windenergie angeht. In letzter Zeit kam es häufiger zu Stromausfällen in Südafrika, aufgrund des drastisch angestiegenen Energiebedarfs. Die Zusammenarbeit soll auf weiteren Gebieten vertieft werden, heißt es in Presseveröffentlichungen.

Afrikaans wird von vielen weißen, aber auch schwarzen Südafrikanern benutzt. In einer Schwesterkirche der SELK, der FELSISA, werden auch afrikaanse Gottesdienste in Pretoria und Piet Retief angeboten. Jüngst ist auch der Kleine Katechismus Luthers neu aufgelegt worden. Ehemalige Missionare und “Zöglinge” der Bleckmarer Mission haben ursprünglich einmal an der Erstveröffentlichung für den kirchlichen Gebrauch vor etlichen Jahren mitgewirkt.

Genutzte Inforamtionsquellen: FAZ, Freitag, 14.3.2008; Infos des Aussenamts der Niederlande.

 

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