Lutherische Kirchenmission

Bleckmarer Mission

17.11.2008: Dr. E.A.Wilhelm Weber wird 75.

Einzelne Kinder haben die Strecke (ca. 450 km) zwischen Pretoria und Lüneburg (Südafrika) anlässlich des 75. Geburtstags von Dr. E.A. Wilhelm Weber schon am Wochenende zurückgelegt, um dem Vater persönlich zu gratulieren und den 75. Geburtstag vor- oder mitzufeiern. Auch in Deutschland wird der Geburtstag nicht vergessen. „Nun schreibe ich gerne und von Herzen. Ich wünsche Dir Gottes Segen zum Geburtstag und gehe davon aus, dass Du einen sehr schönen Tag im Kreise mancher Lieben erlebt hast (Braaivleis oder so …)“ schreibt Missionsdirektor Markus Nietzke an den ehemaligen Missionar der Lutherischen Kirchenmission -Bleckmarer Mission-. Er führt aus: „Ich möchte Dir auch erneut Danke sagen, für den Dienst den Du in der Lutherischen Kirchenmission -Bleckmarer Mission- getan hast und später in und für die LCSA.“ Wilhelm Weber wurde am 16. November 1958 aus Deutschland in den Missionsienst nach Südafrika abgeordnet. Ab 1960 war er Missionar unter den Tswana und lebte aus der Missionsstation Roodepoort, bei Ventersdorp (North-Western Province, Südafrika), ehe er ab 1965 Dozent und ab 1970 Rektor des Theologischen Seminars Enhlanhleni, bei Pomeroy (KwaZulu-Natal, Südafrika), wurde.

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Foto: Dr. E.A.W. Weber mit dem Missionsdirektor am LTS Tshwane, Pretoria, Südafrika (2006)

Seinen Ruhestand verlebt er in der Nähe von Lüneburg, Südafrika. „Dabei ist das Wort ‚ehemalig‘ nicht wirklich korrekt“ führt Markus Nietzke gegenüber selk_news aus, „bis heute ist Dr. Wilhelm Weber (sen.) noch für Kirche und Mission tätig: Bei allerlei Übersetzungsarbeiten für die Kirche vor Ort, als Herausgeber von Lesepredigten (in SeTswana und IsiZulu), als Referent bei Fachragungen und Missionsveranstaltungen und nicht zuletzt als Kenner und Reiseführer zu ehemaligen Wirkungsstätten von Missionaren der Bleckmarer Mission, auch für die Missionsleitung, wenn sie sich mal vor Ort umschaut.“ Zum Geburtstag schreibt der Missionsdirektor: „Dafür sage ich gerne und ausdrücklich Dank.“ Der Geburtstag wurde am Nachmittag mit einigen Nachbarn und Freunden gefeiert. Dabei hielt der Jubilar selbst eine Andacht.

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