Thuthukani: Ein Kindertagestättenprojekt der Lutherischen Kirchenmission (LKM) - Bleckmarer Mission - e.V. in Südafrika

Seit die LKM 1892 gegründet wurde, heißt es: Handeln aus Hoffnung! Auch mit dem Thuthukani-Projekt handelt die LKM aus ihrer christlichen Hoffnung und gibt etwas von der Liebe Gottes weiter. Die geplante Kindertagesstätte soll Kinder umfassend fördern und mit dazu beitragen, dass für sie und ihre Eltern das soziale Umfeld stabilisiert wird. Das ist besonders wichtig in einem Land, das eine sehr hohe Aids-Rate hat.

Das Grundstück, auf dem der Neubau der Tagesstätte entstehen soll, liegt in der Provinz KwaZulu-Natal in Sichtweite des Indischen Ozeans.

Ganz einfach ist es nicht, dorthin zu kommen. Die Wege sind sehr schlecht. Aber hier - auf dieser freien Fläche - soll die neue Tagesstätte entstehen.

Auch jetzt schon gibt es die Thuthukani-Kindertagesstätte. Sie ist entstanden aus dem persönlichen Engagement von Frau Goodness Lushaba. Doch Frau Lushaba hat nur ihr eigenes kleines Haus und betreut die Kinder bis jetzt dort. Da die Eltern der Kinder zumeist arm sind, können sie kaum etwas zu den Kosten der Tagesstätte beitragen. Doch immerhin haben sie Arbeit und wissen ihre Kinder während der Arbeitszeit in guten Händen. Doch stößt Frau Lushaba an die Grenzen dessen, was sie mit ihren eigenen Mitteln und den geringen Beiträgen der Eltern tun kann. 

Immerhin sind es bis zu 25 Kinder zwischen 4 und 11 Jahren, die sie täglich versorgt. Darum unterstützt die LKM gemeinsam mit der nahe gelegenen Kirchengemeinde Shelly Beach und dem Kinderhilfswerk Port Shepstone das Projekt.

Was auf dem kleinen Tisch in Frau Lushabas Haus liegt, ist alles, was es bisher an Spielsachen gibt. Natürlich soll sich auch das mit dem Neubau ändern. Pläne dafür gibt es schon. Besonders Simone Weber (unten in der Mitte des Fotos), Ehefrau von LKM-Missionar Peter Weber setzt sich für dieses Projekt ein. Wie kann geholfen werden? Was wäre nötig? Frau Lushaba gibt Antworten ...

 

Die Planung sieht vor, die Tagesstätte mit sauberem Wasser zu versorgen. Dafür muss eine Wasserleitung dorthin gelegt werden. Und das neue Gebäude soll so gebaut werden, dass es nach Bedarf erweitert werden kann. Zunächst soll es als Grundausstattung einen Raum für die Kinder, eine Küche und Toiletten bekommen.

Der Architekt hat diese Pläne gemacht: 

 

Ob diese Pläne verwirklicht werden können? Ja, mit Ihrer Hilfe!

Erste Schritte sind inzwischen getan. Das Grundstück ist planiert (Dezember 2009) und wartet auf Bauarbeiter.